Transmediale Closing Weekend 2017

Agent Ruby Screenshot

I was invited by Daphne Dragona to speak at the closing event of the transmediale festival in the panel “Technology Languages of the Past, Present, and Future” and presented my readings on Lynn Hershman’s work “Agent Ruby” and her film “Technolust” with the wonderful Tilda Swinton.

I am working on writing down my talk – so check this space.

04.03.2017, 13:00–16:30, Studio, Hybrid Event
Technology Languages of the Past, Present, and Future
With Friederike Anders, Florian Cramer, Valie Djordjevic, Manon Kahle, Rotraut Pape, Caspar Stracke
Moderated by Daphne Dragona, Kristoffer Gansing, Florian Wüst

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Künstlergespräch mit Chris Kondek & Christiane Kühl „Anonymous P“

Anonymous P. im HAU, Foto: HAU Berlin

Ich unterhalte heute mich im Anschluss an die Performance „Anonymous P.“ im HAU Berlin mit den Künstlern Chris Kondek & Christiane Kühl über ihre Arbeit.

„Anonymous P.“ – teils Performance, teils Game, teils Hackerspace – thematisiert die großen Fiktionen der Gegenwart: Freiheit und Privatsphäre. Historisch informiert und peinlich unterhaltsam sondiert das Team aus Künstlern und IT-Spezialisten den digitalen Schatten, den das Publikum jeden Abend neu kreiert. Schnell wird deutlich: Angesichts intelligenter Straßenlaternen, 3D-Gesichtserkennungssoftware, lernenden Algorithmen und besten Verbindungen zwischen Geheimdiensten und kommerziellen Unternehmen benötigen wir heute die Skills von morgen und die Frisuren von gestern. Neue Zeiten brauchen neue Helden. Wenn sich mit Hilfe digitaler Technologien die totale Transparenz realisieren lässt, kann P.’s Gabe an die Menschen nurmehr die Anonymität sein – Dunkelheit ist das neue Licht.

Samizdata im Disruption Network Lab

Foto: Disruption Network Lab

I am moderating a discussion with Jørgen Johansen (researcher on resistance studies, civil disobedience and whistleblowing, NO), Jaromil (hacktivist, IT/NL) and Sophie Toupin (researcher and feminist techno/activist, QC/CA) at an event by the Disruption Network Lab in Berlin, Künstlerquartier Bethanien, Studio 1 on Saturday, September 12 2015. We will be talking about what it means today to speak about “resistance” on the net and beyond more than two years after the first of Edward Snowden’s disclosures. We are looking back at past projects and try to find strategies for the future.

On the day before Jacob Appelbaum, Laura Poitras and Theresa Züger, a researcher on civil disobedience from Berlin, talk with Tatiana Bazzichelli (and with each other) about what leaking means for the political and artistic discourse. The Disruption Network Lab is founded by Tatiana Bazzichelli and is engaged with digital strategies of disruption in art and politics.

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Workshop „Vergütung für Kreative“

berliner gazette @ supermarkt berlin
Am 6. April 2014 veranstaltet „Berliner Gazette“ eine Nachklapp-Veranstaltung zu ihrer Jahreskonferenz zum Thema „Komplizen“. In Workshops erarbeiten die Teilnehmer Modelle, wie Menschen aus verschiedenen Bereichen – Hacker und Journalisten, Piraten und Kapitalisten, Amateure und Profis – zusammenarbeiten können.Neben Workshops zu den Themen „Das Netz nach Snowden“, „Journalismus vernetzen“ „Bibliothek mit Zukunft“ oder „Bewegungen ohne politische Vertretung“ gibt am Ende des Tages eine Diskussionsveranstaltung einen Überblick über die gefundenen Antworten. Ilja Braun und ich betreuen den Workshop „Vergütung für Kreative: Grundeinkommen statt Urheberrecht?“.

>> Weiterlesen bei iRights.info
>> Veranstaltungsinfo beim Supermarkt

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re:publica 2013: ich war auf nem Panel

Diese Woche war re:publica und ich war dabei. In einer ganz kleinen Rolle. Ich habe mit Ronny Kraak vom Kraftfuttermischwerk und Rene Walter von Nerdcore über das Thema Netzkultur versus Urheberrecht geredet. Es war super voll: der Stage-3-Raum ist nicht gerade klein (ich bin schlecht im Schätzen) und trotzdem standen hinten noch bestimmt 100 Leute. Thema Urheberrecht zieht also doch noch. Bei Nerdcore gibts eine kurze Zusammenfassung und das Chuck-Norris-Gif mit Erklärung, was es mit dem Urheberrecht zu tun hat.

Schön war dann gestern die Nachricht, dass die Klage gegen Ronny Kraak, über die wir hauptsächlich geredet haben, zurückgewiesen wurde. Er soll nämlich unrechtmäßig Fotos von einem Schlangenkuchen gepostet haben – sagte die Foto-Agentur, die wohl die Rechte besaß. Das Gericht sah das aber anders – genaueres kommt dann in der schriftlichen Urteilsbegründung, die aber noch nicht vorliegt.


Video-Mitschnitt der Re:publica (CC BY-SA)

Tagung „Kreativität und Urheberrecht“

Mit iRights.info im Rahmen des Projekts Arbeit 2.0 veranstalten wir die Tagung „Kreativität und Urheberrecht“ im HartwareMedienKunst-Verein in Dortmund. Ich bin am Sonntag dran und diskutiere mit Veronika Mirschel, Alexandra Manske, Manuela Zechner und Marc Röbbecke über das Thema Organisation von Kreativen. Hier die Kurzbeschreibung:

Arbeitnehmer schließen sich traditionell zu Gewerkschaften zusammen, um gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen. Viele Kreative jedoch reiben sich als Einzelkämpfer in Verhandlungen mit Verlagen, Galerien oder Plattenfirmen auf. Wer vertritt die Interessen der prekarisierten Kulturarbeiter im 21. Jahrhundert? Was bieten Gewerkschaften den kreativen Freiberuflern, können sie die Vielfalt der Beschäftigungsformen erfassen? Sind alternative Zusammenschlüsse außerhalb der institutionalisierten Künstler- und Autorenorganisationen eine Lösung? Oder gehört die Zukunft sozialen Netzwerken, die ihren Kampf für eine faire Bezahlung in Facebook organisieren?

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