Archiv der Kategorie: iRights

Dezember

Feindbild – SchreibwarenDer Dezember wird hektisch, jedenfalls zu Beginn: am 2. Dezember stelle ich im Kunsthaus Dresden die Mashup-Rolle vor, die ich zusammen mit Ilja Braun für das Verbotene Filme-Symposium zusammengestellt habe. Das Ganze läuft im Rahmen der Ausstellung Feindbild 2.0, die von den Schweizer Künstlern Christoph Wachter und Mathias Jud kuratiert wurde.

Gleich danach geht es weiter nach Freiburg im Breisgau. Dort diskutiert das Festival Schreibwaren über das Buch und seine Zukunft. Ich werde am Sonntag im Slot „Espresso Book Machine I“ mit Joost Smiers und Ernst Pieper über E-Books und neue multimediale Formen des literarischen Schöpfens reden.

Verbotene Filme

Verbotene Filme - Deutsche Kinemathek

iRights.info veranstaltet am 9. und 10. September in den Räumen der Deutschen Kinemathek ein Symposium zum Thema „Verbotene Filme“. Ich habe zusammen mit Ilja Braun eine Mashup-Rolle zusammengestellt, die am Donnerstag um 19.30 Uhr im Arsenal gezeigt wird und moderiere am Freitag ab 13.30 ein Gespräch zwischen der Konzeptkünstlerin Susanne Gerber, der Kuratorin und Leiterin des Video-Forums des Neuen Berliner Kunstvereins Kathrin Becker und dem Medienarchäologe und Videokünstler Stefan Eckel von der Gruppe reproducts.de.

Aus dem Einleitungstext der Kinemathek:

Ein Spielfilm verschwindet im Giftschrank, weil er – vermeintlich oder tatsächlich – gegen Gesetze verstößt. Eine Dokumentation wird erst gar nicht gedreht, weil das Justiziariat sagt, man könne die zu erwartenden Klagen nicht durchstehen. Zugleich: Filme, die nach geltendem Recht verboten sind, können weltweit angeschaut werden – drei Aspekte des selben Themas. Das Symposium „Verbotene Filme“ am 9. und 10. September 2010 wird sich damit auseinandersetzen, welche rechtlichen Beschränkungen von Filmen es gibt und wie sie sich auf die Produktion, Distribution und Rezeption auswirken. Denn diese wirken sich auch auf den Umgang mit den entsprechenden Filmen in Archiven, Mediatheken und Kultureinrichtungen aus.

Bei iRights.info gibt es das vollständige Programm.


iRights.info and the Deutsche Kinemathek (the German Cinematographic Institute) are organizing a symposium on the topic of „Prohibited Films“. The event is taking place in the Deutsche Kinemathek at Potsdamer Platz on 9 and 10 September 2010. I have curated – together with my colleague Ilja Braun – the mashup reel and am moderating a panel on „The internet as art machine – does a new technology create a new aesthetics?“ with concept artist Susanne Gerber, the curator and director of the video forum of n.b.k. Berlin Kathrin Becker and the media archeologist and video artist Stefan Eckel of the artists group reproducts.de.

The Kinemathek has an English introduction:

A film is banned because it – allegedly or actually – violates the law. A documentary is never realized because a legal advisor warns of possible law suits that would pose too great a financial risk. At the same time, certain films, that are prohibited under the current law, can be watched around the globe. These three scenarios constitute different aspects of a overarching topic. The symposium “Prohibited Films” will serve as a forum to discuss the various legal restrictions that apply to films, and examine the impact that these restrictions have on film production, distribution and reception.

The complete programme on iRights.info.

Download auf Knopfdruck: Wie legal sind Filehoster?

Gewusst wo – wenn man nur die richtigen Seiten kennt, kann man im Internet alles finden und herunterladen: Filme, Musik, Computerspiele. Auf Filehostern (auch Sharehoster oder One-Clickhoster genannt) lagern terrybyte-weise Daten. Aber obwohl Filehoster keine Tauschbörsen sind, ist der Download der dort gelagerten Dateien nicht immer legal. Auch beim Upload muss man aufpassen und darf nur Dateien anbieten, für die man auch die Rechte hat.

Weiter bei iRights.info

Klicksafe-Text: Datenschutz in sozialen Netzwerken

Bei iRights.info (und Klicksafe) ist ein neuer Text von mir erschienen unter dem Titel „Datenschutz in sozialen Netzwerken: Meine Daten gehören mir“

Facebook, XING, StudiVZ und Co. werden immer beliebter: In Deutschland nutzen Millionen von Nutzern soziale Netzwerke. Dabei sammeln die Anbieter jede Menge Daten. Was dürfen sie damit machen? Worauf sollten Nutzer von sozialen Netzwerken achten? Wie können sie ihre Daten am besten vor Missbrauch schützen?

 

Tagung „Kreativität und Urheberrecht“

Mit iRights.info im Rahmen des Projekts Arbeit 2.0 veranstalten wir die Tagung „Kreativität und Urheberrecht“ im HartwareMedienKunst-Verein in Dortmund. Ich bin am Sonntag dran und diskutiere mit Veronika Mirschel, Alexandra Manske, Manuela Zechner und Marc Röbbecke über das Thema Organisation von Kreativen. Hier die Kurzbeschreibung:

Arbeitnehmer schließen sich traditionell zu Gewerkschaften zusammen, um gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen. Viele Kreative jedoch reiben sich als Einzelkämpfer in Verhandlungen mit Verlagen, Galerien oder Plattenfirmen auf. Wer vertritt die Interessen der prekarisierten Kulturarbeiter im 21. Jahrhundert? Was bieten Gewerkschaften den kreativen Freiberuflern, können sie die Vielfalt der Beschäftigungsformen erfassen? Sind alternative Zusammenschlüsse außerhalb der institutionalisierten Künstler- und Autorenorganisationen eine Lösung? Oder gehört die Zukunft sozialen Netzwerken, die ihren Kampf für eine faire Bezahlung in Facebook organisieren?

iRights-Buch erschienen

 

iRights.info-Buch BPBEs hat lange gedauert, aber endlich ist es da: das iRights.info-Buch „Urheberrecht im Alltag – Kopieren, bearbeiten, selbermachen“. Es versammelt die Texte, die wir für die Website iRights.info von 2005 bis 2007 geschrieben haben. Veröffentlicht wurde das Buch von der Bundeszentrale für politische Bildung. Deshalb kann man es auch zum sensationellen Preis von 2 Euro dort erwerben (Update: inzwischen kostet es 4,50 – immer noch billig).

Neues Projekt bei iRights: Arbeit 2.0

 

Arbeit 2.0 iRights.info & HMKV

Seit Oktober 2007 forscht iRights.info unter dem Titel „Arbeit 2.0“ darüber, wie das Urheberrecht und Digitalisierung kreative Arbeit beeinflusst und verändert – und natürlich umgekehrt. Unsere alte Website soll – behutsam – erneuert und modernisiert werden. Das wird aber noch ein paar Wochen dauern. Mittlerweile gibt es aber schon ein „Arbeit 2.0“-Blog, in dem im Februar der Komponist Christian von Borries aus China, „dem Land der Raubkopien“, berichtete und wir, die Redakteure von iRights.info und unsere Partner vom Hartware MedienKunstVerein in Dortmund, mit denen wir das Projekt gemeinsam durchführen, unsere Fundstücke und vorläufigen Ergebnisse posten. Der zweite Teil des Projekts wird eine Ausstellung in der Phoenixhalle in Dortmund sein, kuratiert von Inke Arns und Francis Hunger vom HMKV.

The new project at iRights.info (which is a website on copyrights in the digital realm where I’m working as an editor – just to remind you) is called „Arbeit 2.0“ (I don’t know if it should be translated as “Work 2.0“ or “Labour 2.0“ – I’m not quite clear on the difference). It deals with the changes digitalization brought about regarding creative work/labour and copyrights. The iRights.info-team is researching how the different genres of creative work, for example music, journalism, art, design etc. have changed in the last ten or so years, what the conditions of work are, how much can be earned etc. The other part of the project will be an exhibition in Dortmund at the Hartware MedienKunstVerein in July, curated by Inke Arns and Francis Hunger who are the other part of the “Arbeit 2.0“ team. We already did a presentation at the Transmediale and have a blog where in February the composer and conductor Christian von Borries reported from China.

Grimme Online Award für iRights.info

iRights.info

 

iRights.info hat den „Grimme Online Award 2006“ gewonnen. Mit netter Preisbegründung – die scheinen genauso wie wir zu wollen, dass wir neues Geld kriegen: „Mit der Auszeichnung artikuliert die Jury auch ihre Hoffnung, dass dieses wichtige Aufklärungsangebot die künftigen Entwicklungen weiterhin kritisch begleiten wird, und so dazu beiträgt, möglichst vielen Menschen den Umgang mit digitalen Medien zu erleichtern.“