Archiv der Kategorie: journalism

journalistic writing, irights.info

New text about the Nervous Systems exhibition in Berlin

Mari Bastashevski, Shreds of accountablity, 2014 Photo: Laura Fiorio / Haus der Kulturen der Welt

„Nervous Systems – Algorithms and our everyday life“

What does the comic book heroine Wonder Woman have to do with the lie detector? How is the Situationists’ dérive connected to Google Map’s realtime recordings of our patterns of movement? Do we live in Borges’ story “On Exactitude in Science” where the art of cartography became so perfect that the maps of the land are as big as the land itself? These are the topics of the Nervous Systems exhibition. Questions that are pertinent to the state of the world we are in at this moment.

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Interview mit Mark Terkessidis bei iRights.info

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Mark Terkessidis beim ABC des Freien Wissens, Foto: Christopher Schwarzkopf (WMDE), CC BY-SA 4.0

Ich habe vor einigen Wochen Mark Terkessidis über sein neues Buch „Kollaboration“ interviewt – das Interview ist gestern bei iRights.info erschienen: „Kollaboration ist keine Sozialromantik“.

Der Autor und Kulturwissenschaftler Mark Terkessidis hat ein Buch über „Kollaboration“ geschrieben und befasst sich darin mit neuen Formen des Zusammenarbeitens. Im Interview erläutert er, warum er den Begriff trotz negativer Beiklänge für brauchbar hält, um neue Phänomene der Opposition und der Selbstorganisation in der Gesellschaft zu beschreiben.

Samizdata im Disruption Network Lab

Foto: Disruption Network Lab

I am moderating a discussion with Jørgen Johansen (researcher on resistance studies, civil disobedience and whistleblowing, NO), Jaromil (hacktivist, IT/NL) and Sophie Toupin (researcher and feminist techno/activist, QC/CA) at an event by the Disruption Network Lab in Berlin, Künstlerquartier Bethanien, Studio 1 on Saturday, September 12 2015. We will be talking about what it means today to speak about “resistance” on the net and beyond more than two years after the first of Edward Snowden’s disclosures. We are looking back at past projects and try to find strategies for the future.

On the day before Jacob Appelbaum, Laura Poitras and Theresa Züger, a researcher on civil disobedience from Berlin, talk with Tatiana Bazzichelli (and with each other) about what leaking means for the political and artistic discourse. The Disruption Network Lab is founded by Tatiana Bazzichelli and is engaged with digital strategies of disruption in art and politics.

Jahresrückblick – Texte

Das Netz 2012 JahresrückblickZwei meiner Texte aus „Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik“ von iRights sind inzwischen auch online zu lesen: einmal das Interview mit Seda Gürses über Facebook und Privacy und zum zweiten ein Text über kino.to.

Seda Gürses ist Informatikerin und beschäftigt sich schon seit langem mit Fragen von Privacy – sowohl mit technischen Lösungen als auch mit den gesellschaftlichen Folgen. Im Interview sprechen Philipp Otto und ich mit ihr darüber, wieso alle immer nur über Facebook reden, wenn es um Datenschutz geht, und warum Webtracking so lange ignoriert wurde:

Was den Datenschutz angeht, ist Facebook das Sorgenkind unter den sozialen Netzwerken. Kaum eine Woche vergeht, dass keine neuen Vorwürfe fallen: ob Datensammeln, Privatsphäre-Einstellungen oder Gesichtserkennung. Informatikerin und Privacy-Expertin Seda Gürses über die Frage, wo die wirklichen Probleme liegen.

Im zweiten Text blicke ich zurück auf den Fall kino.to und versuche zu erklären, welche rechtlichen Fragen der Fall aufgeworfen hat:

Millionen von Nutzern sahen auf kino.to jahrelang kostenlos aktuelle Filme und Serien. 2011 wurden die Betreiber festgenommen und die Plattform geschlossen. Die Rechtslage bleibt schwierig.

 

 

Recht auf die Kopie

In der Tageszeitung Neues Deutschland ist ein Text von mir erschienen zum Thema Kopieren, Internet und was das für die Kunst bedeutet: „Recht auf die Kopie – Internet und Urheberrecht“:

Die digitale Revolution bedeutet einen ähnlichen Umbruch wie die Erfindung des Buchdrucks. Ist der Urheber der alleinige Schöpfer eines Kunstwerks? Ist Abschreiben eine Kunst? Wie sollen Künstler ihr Brot verdienen?
Das Urheberrecht: vor zehn Jahren war es noch ein Nischenthema, heute brennt es allen auf den Nägeln. Facebook-Nutzer kriegen Abmahnungen, weil sie Disneyfiguren als Profilbildchen benutzen, die sogenannte Contentindustrie (Medienunternehmen) stöhnt über illegale Downloads von Filmen und Musik, die Urheber (nach denen das Recht benannt wurde) fühlen sich nicht respektiert – weder finanziell noch ideell. Alle sind unzufrieden.

Abofallen – neuer Text

Neuer Text von mir bei Klicksafe und iRights.info über Online-Betrug durch Abo-Fallen.

Kostenlose Kochrezepte, Software oder Musikdateien – all das gibt es im Internet. Oft jedoch lauert hinter solchen Angeboten eine Abofalle und eine Rechnung für ein Abo flattert plötzlich ins Haus. Viele zahlen aus Unsicherheit und spielen den unseriösen Anbietern in die Hände. Dabei liegt von Rechts wegen meist kein gültiger Vertrag vor.

Der vollständige Text bei Klicksafe und bei iRights.info

Buchbesprechung „Soziale Netze in der digitalen Welt“

In Libreas #17, einer elektronischen Zeitschrift für Bibliotheks und Informationswissenschaft (im nicht-elektronischen Leben angesiedelt an der HU Berlin) ist eine Rezension von mir erschienen. Besprochen habe ich das Buch „Soziale Netze in der digitalen Welt. Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Macht“ herausgegeben von Christoph Bieber, Martin Eifert, Thomas Groß, Jörn Lamla.

Immer mehr Menschen nutzen das Internet – als Unterhaltungsmedium, als Kommunikationswerkzeug, als Informationsmittel. Aber das Netz ist nicht nur ein Werkzeug, das man benutzen kann wie ein Telefon, sondern ein sozialer Raum, der den physischen erweitert. In dem Band „Soziale Netze in der digitalen Welt“, der die Dokumentation einer Tagung des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität darstellt, versuchen die Herausgeber diesen virtuellen Raum zu fassen. Sie haben sich vier Bereiche herausgepickt, um einige Phänomene der „digitalen Welt“ zu beschreiben, die sich grob unter die Überschriften Politik, Wirtschaft, Recht und das Individuum subsumieren lassen. Die Herausgeber kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen: Christoph Bieber und Jörn Lamla sind Sozialwissenschaftler (Politologe der erstere, Soziologe der zweite), während Martin Eifert und Thomas Groß beide Rechtswissenschaftler sind.

Valie Djordjevic (2010): Forschung als Machtposition. Zwischen soziologischer Theoriebildung und juristischer Machbarkeitsprüfung. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 6, H. 2 (17).