Fremd sein – Ausstellung im Salon Wellenmaschine und im Wassertorkiez

Eröffnung am Donnerstag, 5. Oktober 2017 um 19 h im Salon Wellenmaschine, Wassertorstr. 62, 10969 Berlin.
6. bis 22. Oktober 2017, Do–Fr 12.00–18.00, Sa–So 12.00–19.00.
6. bis 31. Oktober 2017 in den Schaufenstern im Wassertorkiez (Kastanienplatz).

Konzept und Leitung: Ann-Christine Jansson | www.jansson-photography.com

Mit fotografischen Arbeiten von
Jürgen Alex: Blind Vertrauen
Ricardo Diaz-Granados Zabarain: Der Fremde in mir
Valie Djordjevic: Balkan Blues
Elena Giampaoli: Der Geiger
Clemens Grün: Faszination des Rennens
Gerald Leitner: Andacht
Evgeniya Leonova: Hoffnung
Giuliano Moustakis: Reserviert
Tim Pieper: Alte Träume, neue Realitäten
Katharina Politzer: Stadt im Wandel
Gabriele Teutloff: Walther

Eine Ausstellung von 11 Fotograf_innen aus 9 Ländern im Salon Wellenmaschine und in den Schaufenstern im Wassertorkiez. Mit dem Thema „Fremd sein“ setzen sich Fotograf_innen aus Berlin mit den verschiedenen Aspekten des Fremden auseinander. Das Fremde ist für sie eine Facette des eigenen Lebens, dem sie mit Neugier und Entdeckungslust begegnen. Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Reportageprojekts, das die Fotojournalistin Ann-Christine Jansson seit einem Jahr am Photocentrum der Gilberto-Bosques-Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg konzipiert und geleitet hat. „Fremd sein – Ausstellung im Salon Wellenmaschine und im Wassertorkiez“ weiterlesen

UrbanISTanbul in Kadıköy at Caddebostan Kültür Merkezi (CKM) from 9 – 22 Dec 2016

eposta aralik foto sergisi

We are happy to announce that we are showing our pictures in Istanbul at the Caddebostan Kültür Merkezi (CKM) from December 9th to 22nd, 2016.

UrbanISTanbul shows photographers from Berlin and Istanbul. Coming together for a week in October 2015 they were exploring the changes of Istanbul through their lens. Istanbul experienced massive growth in the last 50 years which lead to an urban dynamic with both positive and negative repercussions. UrbanISTanbul explains the metropolis from different angles and perspectives – between past and future, Europe and Asia, East and West.

Photos by Luzia Marion Bär, Nilüfer Çetin, Valie Djordjevic, Klaus Eisenlohr, Dilek İlhan Güner, Andrea Höhne, Ania Kaszot, Levent Karaoğlu, Türkan Kentel, Deniz Kızılkanat, Nuh Koçak, Tine Kurka, Özgül Küçük, Wilfried Püschel, Peggy-Nicole Sarmann, Patrick Schilling, Frank Seeger and Klaus Wazlak.

More info www.urbanistanbul.de

MerkenMerken

MerkenMerken

Ich war hier, das ist meins

Selfie um 1900
Selfie um 1900

Einige Überlegungen zum Bild im Netz.

„Thomas Pynchon loved this book, almost as much as he loves cameras!“ – Thomas Pynchon in The Simpsons, Diatribe of a mad housewife. 

1

Was ist öffentlich? Die vorherrschende Idee von Öffentlichkeit ist, dass es ein Ort ist, wo Menschen zusammenkommen, um Probleme des öffentlichen Lebens zu besprechen und möglichst Lösungen dafür zu finden. Diese Öffentlichkeit ist im Verschwinden begriffen, sagen die Soziologen.

Wenn es sie denn je gab. Denn was in dieser Definition nicht erwähnt wird ist, dass nicht alle Mitglieder der Gemeinschaft zusammenkommen – weder früher noch heute. Die Gemeinschaft definierte sich durch Ausschluss. Die Öffentlichkeit in der Antike (die als Modell/Vorbild für unsere Öffentlichkeit dient) war Männern vorbehalten (auch nur ganz bestimmten Männern), während Frauen die privaten Sphäre vorbehalten war.

In den 1970er Jahren hieß es „Das Private ist politisch“. Alles ist politisch, nicht nur die Politik. Wie wir leben, wie wir arbeiten, wie wir unsere Kinder erziehen, wie wir Fotos machen und sie zeigen. Die Sphären zwischen Öffentlich und Privat fingen spätestens dann an sich zu vermischen.

„Ich war hier, das ist meins“ weiterlesen

urbanISTanbul – exhibition – Ausstellung

Valie Djordjevic: Procedures for forgetting
Valie Djordjevic: Procedures for forgetting

Am Freitag, den 2. September, eröffnet die Ausstellung „UrbanISTanbul“, an der ich mit der Fotoserie „Procedures for forgetting“ teilnehme. Wie vor drei Jahren, waren wir eine Woche in Istanbul und haben Fotos gemacht und uns Gedanken darüber, was „Stadt“ bedeutet und wie sie sich verändert.

Mehr Info zur Ausstellung gibt es unter www.urbanistanbul.de.


The exhibition „„UrbanISTanbul“ opens on Friday 2 September. I am participating with a series of photos called „Procedures for forgetting“. As it happened three years ago, we were in Istanbul for a week, made photos and put some thoughts into what „city“ means and how it changes.

More information about the exhibition at www.urbanistanbul.de.

UrbanISTanbul 2016

MerkenMerken

Istanbul 2015

I was in Istanbul again this autumn. The city still feels like home even though it’s the second time I was there. There is something very familiar and iconic about it – everything is like it should be, like the idea of a city. Maybe it is the 500 years of Osmanic rule that Serbia was under, or the Mediterranean roots, something calls out to me.

We are again preparing an exhibition for summer 2016. These are just some impressions from my mobile phone. Still looking through the 2.000 other photos I made.

„Istanbul 2015“ weiterlesen

„Exploring Istanbul“ in Kadıköy

Unsere Ausstellung „Exploring Istanbul“ wird nun in Istanbul selbst gezeigt und zwar im Bariş Manço Kültür Merkezi vom 9. bis zum 30. November 2013 täglich von 10-18 Uhr.

Ausstellung Istanbul

Mehr zum Projekt kann man aus dieser Broschüre erfahren (PDF, türkisch/deutsch/englisch).

Adresse:
Caferağa Quarter, Fashion Street, Nail Bey Sokak (Caferağa Spor Salonu Yanı)
Tel: (0216) 418 16 46
E-Mail: info@bmkm.gen.tr

Ein Projekt des Photocentrum am Wassertor, Berlin, und des Städtepartnerschaftsvereins Kadıköy e. V.

Ausstellung „Exploring Istanbul“ Eröffnung am 19. Juli 2013

CC-BY-SA validde
Chair, Ataşehir. CC-BY-SA VD

Am Freitag, den 19. Juli 2013, eröffnet die Foto-Ausstellung „Exploring Istanbul“, an der ich mit ein paar Fotos teilnehme. Ich war im Oktober 2012 mit einer Berliner Gruppe eine Woche in Istanbul, wo wir uns verschiedene Viertel angesehen haben, die unter dem Druck der Gentrifikation stehen. Dort redeten wir mit Leuten (wir wurden in Istanbul von ein paar Istanbuler Fotografen begleitet), die uns darüber erzählt haben, wie gegenwärtig die Stadt umgebaut wird. Mein Eindruck: Es ist kein Zufall, dass sich die Proteste in der Türkei an der Zerstörung einer kleinen Grünfläche entzündet haben. Auch wenn inzwischen andere Gründe mitspielen, ein ganz großes Problem ist, dass die städtische Bevölkerung sich machtlos fühlt gegenüber einer allmächtigen Baulobby, die mit der Regierung unter einer Decke steckt.

Deshalb veranstalten wir auch am zweiten Tag der Ausstellung, am Samstag, den 20. Juli um 20 Uhr, eine kleine Podiumsdiskussion mit dem politischen Anthropologen Erdem Evren und Ayşe Erek, die uns etwas über Stadtentwicklung und Protest erzählen können.