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Workshop „Vergütung für Kreative“

berliner gazette @ supermarkt berlin
Am 6. April 2014 veranstaltet „Berliner Gazette“ eine Nachklapp-Veranstaltung zu ihrer Jahreskonferenz zum Thema „Komplizen“. In Workshops erarbeiten die Teilnehmer Modelle, wie Menschen aus verschiedenen Bereichen – Hacker und Journalisten, Piraten und Kapitalisten, Amateure und Profis – zusammenarbeiten können.Neben Workshops zu den Themen „Das Netz nach Snowden“, „Journalismus vernetzen“ „Bibliothek mit Zukunft“ oder „Bewegungen ohne politische Vertretung“ gibt am Ende des Tages eine Diskussionsveranstaltung einen Überblick über die gefundenen Antworten. Ilja Braun und ich betreuen den Workshop „Vergütung für Kreative: Grundeinkommen statt Urheberrecht?“.

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>> Veranstaltungsinfo beim Supermarkt

„Exploring Istanbul“ in Kadıköy

Unsere Ausstellung „Exploring Istanbul“ wird nun in Istanbul selbst gezeigt und zwar im Bariş Manço Kültür Merkezi vom 9. bis zum 30. November 2013 täglich von 10-18 Uhr.

Ausstellung Istanbul

Mehr zum Projekt kann man aus dieser Broschüre erfahren (PDF, türkisch/deutsch/englisch).

Adresse:
Caferağa Quarter, Fashion Street, Nail Bey Sokak (Caferağa Spor Salonu Yanı)
Tel: (0216) 418 16 46
E-Mail: info@bmkm.gen.tr

Ein Projekt des Photocentrum am Wassertor, Berlin, und des Städtepartnerschaftsvereins Kadıköy e. V.


Interview mit Rob Reid

Galaxy Tunes von Rob Reid

Die zynischsten, räuberischsten, raffgierigsten Copyright-Regelungen des Universums

Im Interview erzählt Science-Fiction-Autor und Listen.com-Gründer Rob Reid, wie er auf die Idee kam, einen Roman über Copyright und Aliens zu schreiben. Was ist das Problem mit den Urheberrechten auf der Erde, und wie können Kreative Geld verdienen?

Mehr bei iRights.info…


Ausstellung “Exploring Istanbul” Eröffnung am 19. Juli 2013

CC-BY-SA validde

Chair, Ataşehir. CC-BY-SA VD

Am Freitag, den 19. Juli 2013, eröffnet die Foto-Ausstellung “Exploring Istanbul”, an der ich mit ein paar Fotos teilnehme. Ich war im Oktober 2012 mit einer Berliner Gruppe eine Woche in Istanbul, wo wir uns verschiedene Viertel angesehen haben, die unter dem Druck der Gentrifikation stehen. Dort redeten wir mit Leuten (wir wurden in Istanbul von ein paar Istanbuler Fotografen begleitet), die uns darüber erzählt haben, wie gegenwärtig die Stadt umgebaut wird. Mein Eindruck: Es ist kein Zufall, dass sich die Proteste in der Türkei an der Zerstörung einer kleinen Grünfläche entzündet haben. Auch wenn inzwischen andere Gründe mitspielen, ein ganz großes Problem ist, dass die städtische Bevölkerung sich machtlos fühlt gegenüber einer allmächtigen Baulobby, die mit der Regierung unter einer Decke steckt.

Deshalb veranstalten wir auch am zweiten Tag der Ausstellung, am Samstag, den 20. Juli um 20 Uhr, eine kleine Podiumsdiskussion mit dem politischen Anthropologen Erdem Evren und Ayşe Erek, die uns etwas über Stadtentwicklung und Protest erzählen können.

Update: Die Aufzeichnung der Diskussion ist jetzt online:


re:publica 2013: ich war auf nem Panel

Diese Woche war re:publica und ich war dabei. In einer ganz kleinen Rolle. Ich habe mit Ronny Kraak vom Kraftfuttermischwerk und Rene Walter von Nerdcore über das Thema Netzkultur versus Urheberrecht geredet. Es war super voll: der Stage-3-Raum ist nicht gerade klein (ich bin schlecht im Schätzen) und trotzdem standen hinten noch bestimmt 100 Leute. Thema Urheberrecht zieht also doch noch. Bei Nerdcore gibts eine kurze Zusammenfassung und das Chuck-Norris-Gif mit Erklärung, was es mit dem Urheberrecht zu tun hat.

Schön war dann gestern die Nachricht, dass die Klage gegen Ronny Kraak, über die wir hauptsächlich geredet haben, zurückgewiesen wurde. Er soll nämlich unrechtmäßig Fotos von einem Schlangenkuchen gepostet haben – sagte die Foto-Agentur, die wohl die Rechte besaß. Das Gericht sah das aber anders – genaueres kommt dann in der schriftlichen Urteilsbegründung, die aber noch nicht vorliegt.


Video-Mitschnitt der Re:publica (CC BY-SA)


Neuer Text: Facebook – Wem gehören meine Daten?

Foto: Dave Rutt, CC BY-NC-SA

Ein neuer Text über Facebook, Datensammeln und Datenschutz ist bei iRights.info und bei klicksafe.de erschienen.

Soziale Netzwerke sammeln Daten – so weit, so gut. Welche das sind und was mit ihnen geschieht, darüber gibt es Gerüchte und Halbwissen. Facebook ist gegenwärtig das meistgenutzte soziale Netzwerk, deshalb nehmen wir es als Beispiel und stellen dar, welche Daten erhoben werden und was damit passiert.

Ich habe ihn zusammen mit dem iRights-Kollegen Alexander Wragge geschrieben. Er ist ziemlich lang geraten, dafür erklären wir aber ausführlich, welche Daten Facebook sammelt, was Tracking, Anwendungen, umgehende Personalisierung ist und wie ich meine Daten bei Facebook anfordern kann.

Der Inhalt:

  • Das Geschäftsmodell von Facebook oder: Wozu verwendet Facebook die Daten?
  • Datenschutzprobleme: Wenn Dritte Zugang haben wollen
  • Welche Daten Facebook sammelt
  • Cookies und Tracking per „Gefällt mir“-Button und Facebook-ID
  • Daten an Spiele und Anwendungen
  • Umgehende Personalisierung und Einmalanmeldung
  • Facebook mit Pseudonym nutzen
  • Transparenz: Wie erfahre ich, welche Daten Facebook über mich gesammelt hat?
  • Facebook-Account löschen

 


Berlin’s media arts community – a female perspective @ supermarkt Berlin

Woman with laser eyes

Ars Electronica | Susi Rogenhofer on Flickr, CC-BY-NC-SA 2.0

I am talking on April 9 at Supermarkt Berlin with lots of other Berlin media art women about my work in the 15 years I’ve been active. There will be lots of other lovely women presenting so it definitely will be interesting.

From the organizer’s call:

Featuring presentations from Tatiana Bazzichelli, Valie Djordjevic, Andrea Goetzke, Kathy Rae Huffman, Claudia Kefer, Julia Kloiber, Lisa Lang, Tina Mariane Krogh Madsen, Diana McCarty & Michelle Thorne. Moderated by Ela Kagel & Michelle O’Brien.[...]

Despite this large female contingent, and in a city where the workforce is generally evenly distributed, it is at odds that the theoretical discourse on media art and net activism, executive roles and directorships, as well panelists and participants at events and festivals, are still male-dominated. In a forward-thinking city like Berlin, this ongoing gap should be addressed so that the wider fields of media arts and activism are fully inclusive of the multitude of female skills and viewpoints on offer.[...]

This evening will provide an opportunity to get to know this community, share inspirations, identify trending themes in the field, and gauge both common resources and grounds for future collaborations – all in an informal, conversational setting. Whilst the focus of this event will be on the diversity of Berlin’s female media art community, anyone is invited to attend.


Nachklapp: Mashup-Videos bei den tschk!talks

Am 24. Januar habe ich bei den tschk!talks Mashup-Videos gezeigt. Weil es so schön war und mich einige Leute danach gefragt haben, kommt hier die Playlist. Die Videos sind alle hier und da im Netz verfügbar – natürlich in Netzqualität. Ich habe versucht in diesen 11 Videos die Vielfalt von Remix-Videos zu zeigen, sowohl zeitlich (die Videos reichen von 1942 bis heute) als auch inhaltlich (Kunst, Politik, Musik, Popkultur usw.)

1. Charles A. Ridley: Gen. Adolph takes over, GB 1942, 1:51 min

Als es noch kein Fernsehen gab, wurden Nachrichten im Kino gezeigt. Die Universal Newsreels liefen zwischen 1929 und 1967 zweimal wöchentlich mit jeweils sechs bis sieben Beiträgen, teils informativ, teils unterhaltsam. Dieser Film wurde angekündigt wie folgt: „The cleverest anti-Nazi propaganda yet! You will howl with glee when you see and hear what our London newsreel friends have cooked up for Hitler and his goose-stepping armies. The ‚Nasties’ skip and sway in tune to the Lambeth Walk!“ Das Material stammt aus Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“. David Pachali hat damals bei iRights.info den verschiedenen Verkörperungen nachgespürt. 

 

2. Dara Birnbaum Technology/Transformation: Wonder Woman, USA 1978, 5:22 min

Auch vor dem Internet gab es schon Remixe. Die amerikanische Künstlerin Dara Birnbaum hat 1978 mit „Wonder Woman“ die Schnittstellen von Technologie und Frauenkörpern untersucht.

Dara Birnbaum – Technology/Transformation…

 

3. Jonathan McIntosh Buffy vs Edward – Twilight Remixed, USA 2009, 6:03 min

Jonathan McIntosh betreibt die Internetseite www.rebelliouspixels.com, ist Mitglied der Open Video Alliance und Redakteur von www.politicalremixvideo.com. Sein Video kombiniert die Vampirjägerin Buffy aus der gleichnamigen amerikanischen Fernsehserie mit der Figur des Edward aus Stephenie Meyers „Twilight“-Saga („Biss zum Morgenrauen“, „Biss zur Mittagsstunde“ etc.). In seinem Blog erzählt er ein bisschen über die Hintergründe.

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