valid reason

Abofallen – neuer Text

Neuer Text von mir bei Klicksafe und iRights.info über Online-Betrug durch Abo-Fallen.

Kostenlose Kochrezepte, Software oder Musikdateien – all das gibt es im Internet. Oft jedoch lauert hinter solchen Angeboten eine Abofalle und eine Rechnung für ein Abo flattert plötzlich ins Haus. Viele zahlen aus Unsicherheit und spielen den unseriösen Anbietern in die Hände. Dabei liegt von Rechts wegen meist kein gültiger Vertrag vor.

Der vollständige Text bei Klicksafe und bei iRights.info


Cyberfem – Generations

re:publica 11
Am Freitag, den 15.4.2011, unterhalten sich Anne Roth, Diana McCarty, Katrin Rönicke, Teresa Bücker und ich über neuen und alten Cyberfeminismus auf der re:publica XI: Cyberfeministinnen und Girls on Web – ein Generationengespräch um 15 h in der Kalkscheune. Ich komme mir zwar noch nicht so alt vor wie es der Begriff „Generationengespräch“ impliziert, aber wenigstens ist die Startrek-Referenz lustig. Schaun mer mal, ob wir alten Schachteln den jungen Hüpfern was erzählen können.


Dezember

Feindbild – SchreibwarenDer Dezember wird hektisch, jedenfalls zu Beginn: am 2. Dezember stelle ich im Kunsthaus Dresden die Mashup-Rolle vor, die ich zusammen mit Ilja Braun für das Verbotene Filme-Symposium zusammengestellt habe. Das Ganze läuft im Rahmen der Ausstellung Feindbild 2.0, die von den Schweizer Künstlern Christoph Wachter und Mathias Jud kuratiert wurde.

Gleich danach geht es weiter nach Freiburg im Breisgau. Dort diskutiert das Festival Schreibwaren über das Buch und seine Zukunft. Ich werde am Sonntag im Slot „Espresso Book Machine I” mit Joost Smiers und Ernst Pieper über E-Books und neue multimediale Formen des literarischen Schöpfens reden.


Buchbesprechung „Soziale Netze in der digitalen Welt“

In Libreas #17, einer elektronischen Zeitschrift für Bibliotheks und Informationswissenschaft (im nicht-elektronischen Leben angesiedelt an der HU Berlin) ist eine Rezension von mir erschienen. Besprochen habe ich das Buch „Soziale Netze in der digitalen Welt. Das Internet zwischen egalitärer Teilhabe und ökonomischer Macht“ herausgegeben von Christoph Bieber, Martin Eifert, Thomas Groß, Jörn Lamla.

Immer mehr Menschen nutzen das Internet – als Unterhaltungsmedium, als Kommunikationswerkzeug, als Informationsmittel. Aber das Netz ist nicht nur ein Werkzeug, das man benutzen kann wie ein Telefon, sondern ein sozialer Raum, der den physischen erweitert. In dem Band „Soziale Netze in der digitalen Welt“, der die Dokumentation einer Tagung des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität darstellt, versuchen die Herausgeber diesen virtuellen Raum zu fassen. Sie haben sich vier Bereiche herausgepickt, um einige Phänomene der „digitalen Welt“ zu beschreiben, die sich grob unter die Überschriften Politik, Wirtschaft, Recht und das Individuum subsumieren lassen. Die Herausgeber kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen: Christoph Bieber und Jörn Lamla sind Sozialwissenschaftler (Politologe der erstere, Soziologe der zweite), während Martin Eifert und Thomas Groß beide Rechtswissenschaftler sind.

Valie Djordjevic (2010): Forschung als Machtposition. Zwischen soziologischer Theoriebildung und juristischer Machbarkeitsprüfung. In: LIBREAS.Library Ideas, Jg. 6, H. 2 (17).


Verbotene Filme

Verbotene Filme - Deutsche Kinemathek

iRights.info veranstaltet am 9. und 10. September in den Räumen der Deutschen Kinemathek ein Symposium zum Thema „Verbotene Filme“. Ich habe zusammen mit Ilja Braun eine Mashup-Rolle zusammengestellt, die am Donnerstag um 19.30 Uhr im Arsenal gezeigt wird und moderiere am Freitag ab 13.30 ein Gespräch zwischen der Konzeptkünstlerin Susanne Gerber, der Kuratorin und Leiterin des Video-Forums des Neuen Berliner Kunstvereins Kathrin Becker und dem Medienarchäologe und Videokünstler Stefan Eckel von der Gruppe reproducts.de.

Aus dem Einleitungstext der Kinemathek:

Ein Spielfilm verschwindet im Giftschrank, weil er – vermeintlich oder tatsächlich – gegen Gesetze verstößt. Eine Dokumentation wird erst gar nicht gedreht, weil das Justiziariat sagt, man könne die zu erwartenden Klagen nicht durchstehen. Zugleich: Filme, die nach geltendem Recht verboten sind, können weltweit angeschaut werden – drei Aspekte des selben Themas. Das Symposium „Verbotene Filme“ am 9. und 10. September 2010 wird sich damit auseinandersetzen, welche rechtlichen Beschränkungen von Filmen es gibt und wie sie sich auf die Produktion, Distribution und Rezeption auswirken. Denn diese wirken sich auch auf den Umgang mit den entsprechenden Filmen in Archiven, Mediatheken und Kultureinrichtungen aus.

Bei iRights.info gibt es das vollständige Programm.


iRights.info and the Deutsche Kinemathek (the German Cinematographic Institute) are organizing a symposium on the topic of “Prohibited Films”. The event is taking place in the Deutsche Kinemathek at Potsdamer Platz on 9 and 10 September 2010. I have curated – together with my colleague Ilja Braun – the mashup reel and am moderating a panel on “The internet as art machine – does a new technology create a new aesthetics?” with concept artist Susanne Gerber, the curator and director of the video forum of n.b.k. Berlin Kathrin Becker and the media archeologist and video artist Stefan Eckel of the artists group reproducts.de.

The Kinemathek has an English introduction:

A film is banned because it – allegedly or actually – violates the law. A documentary is never realized because a legal advisor warns of possible law suits that would pose too great a financial risk. At the same time, certain films, that are prohibited under the current law, can be watched around the globe. These three scenarios constitute different aspects of a overarching topic. The symposium “Prohibited Films” will serve as a forum to discuss the various legal restrictions that apply to films, and examine the impact that these restrictions have on film production, distribution and reception.

The complete programme on iRights.info.


Download auf Knopfdruck: Wie legal sind Filehoster?

Gewusst wo – wenn man nur die richtigen Seiten kennt, kann man im Internet alles finden und herunterladen: Filme, Musik, Computerspiele. Auf Filehostern (auch Sharehoster oder One-Clickhoster genannt) lagern terrybyte-weise Daten. Aber obwohl Filehoster keine Tauschbörsen sind, ist der Download der dort gelagerten Dateien nicht immer legal. Auch beim Upload muss man aufpassen und darf nur Dateien anbieten, für die man auch die Rechte hat.

Weiter bei iRights.info


Klicksafe-Text: Datenschutz in sozialen Netzwerken

Bei iRights.info (und Klicksafe) ist ein neuer Text von mir erschienen unter dem Titel „Datenschutz in sozialen Netzwerken: Meine Daten gehören mir“

Facebook, XING, StudiVZ und Co. werden immer beliebter: In Deutschland nutzen Millionen von Nutzern soziale Netzwerke. Dabei sammeln die Anbieter jede Menge Daten. Was dürfen sie damit machen? Worauf sollten Nutzer von sozialen Netzwerken achten? Wie können sie ihre Daten am besten vor Missbrauch schützen?

 


IUWIS – a year has passed

 

This site is woefully out of date. Not that a lot has happened but if this is supposed to be a record of what is happening in my professional life then I guess I have to add it now. I will start working at the Humboldt-University soon as a member of the project team for IUWIS, (Infrastruktur Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung) copyright for science and education. The webserver will be at www.iuwis.de but not for a few weeks. I was on a panel on books and the internet at the TAZ congress in April (report on TAZ.de). I’m still working for iRights.info and I just finished my second Creative Writing course at the Open University – results in August.

Und auf Deutsch: Fast ein Jahr ist vorbei, seit ich die Seite geupdated habe. Nicht dass viel passiert ist, aber wenn dies eine Chronik sein soll, was beruflich bei mir los ist, dann muss ich das wohl nachtragen. Ich werde am Juni an der Humboldt-Universität beim Projekt IUWIS, Infrastruktur Urheberrecht für Wissenschaft und Bildung, anfangen. Die Website wird unter www.iuwis.de aufgebaut, zu sehen geben wird’s aber erst in ein paar Wochen etwas. Im April war ich auf einem Panel zum Thema Bücher und Internet auf dem TAZ Kongress (Report auf TAZ.de). Ich arbeite immer noch für iRights.info und habe meinen zweiten Creative Writing Kurs an der Open University beendet – Ergebnisse im August.


Tagung „Kreativität und Urheberrecht“

Mit iRights.info im Rahmen des Projekts Arbeit 2.0 veranstalten wir die Tagung „Kreativität und Urheberrecht“ im HartwareMedienKunst-Verein in Dortmund. Ich bin am Sonntag dran und diskutiere mit Veronika Mirschel, Alexandra Manske, Manuela Zechner und Marc Röbbecke über das Thema Organisation von Kreativen. Hier die Kurzbeschreibung:

Arbeitnehmer schließen sich traditionell zu Gewerkschaften zusammen, um gemeinsam ihre Interessen durchzusetzen. Viele Kreative jedoch reiben sich als Einzelkämpfer in Verhandlungen mit Verlagen, Galerien oder Plattenfirmen auf. Wer vertritt die Interessen der prekarisierten Kulturarbeiter im 21. Jahrhundert? Was bieten Gewerkschaften den kreativen Freiberuflern, können sie die Vielfalt der Beschäftigungsformen erfassen? Sind alternative Zusammenschlüsse außerhalb der institutionalisierten Künstler- und Autorenorganisationen eine Lösung? Oder gehört die Zukunft sozialen Netzwerken, die ihren Kampf für eine faire Bezahlung in Facebook organisieren?